VITA

Frederik F. Günther wurde in Worms geboren und wuchs in der Nähe von Frankfurt am Main auf. Nach dem Abitur war er zwei Jahre in Australien, Neuseeland und Südostasien unterwegs. Danach war er für ein Jahr in Mainz für Theater- und Filmwissenschaften an der Johannes-Gutenberg-Universität eingeschrieben, wechselte dann an die Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig und studierte Performing Arts. In dieser Zeit realisierte er mit seinen KommilitonInnen u.a. eigene Kurzfilme. 2015 erhielt Frederik F. Günther einen Studienplatz an der Schauspielschule Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF in Potsdam.

Vor und während seines Studiums hatte er Gastauftritte in Theaterstücken in Braunschweig, Frankfurt am Main und am Hans-Otto-Theater Potsdam. Hier war er in der Hauptrolle des „René“ in »Skizze eines Sommers« (Regie: Niklas Ritter) zu sehen. Er arbeitete u. a. mit Götz Schubert (»Der Heiratsantrag«), Florian Hertweck (»Die lächerliche Finsternis«), Jörg Steinberg (»Draußen vor der Tür«) und Jörg Witte (»Amphitryon«) zusammen.  Frederik F. Günther sammelte weitere Erfahrungen als Schauspieler in diversen Kurzfilmen. Die TV-Serie »Dit is Fußball!«, in der er als wiederkehrende Rolle mitspielte, war 2017 für den „Jupiter Award“ als „Beste TV-Serie“ nominiert.

Nach dem Abschluss 2018 war er ein Jahr als freiberuflicher Schauspieler und Sprecher in Berlin tätig. Der Kinospot „VHS – Jetzt Entdecken“, in der Frederik F. Günther als Hauptdarsteller mitwirkte, erhielt Gold in Cannes bei den „Corporate Media & TV Awards 2020“ und gewann den „Deutschen Wirtschaftspreis 2020“.

Zur Spielzeit 2019/2020 trat er ein Festengagement am Theater Magdeburg an. Während seines Theaterengagements spielte er in der TV-Serie »Schneller als die Angst« (ARD), »SOKO Potsdam (Bittersüßer Tod)« (ZDF) und u.a. in dem Film »Charly« mit, welcher im Wettbewerb der „55. HOFER FILMTAGE“ den Goldpreis gewann. 2021 gründete Frederik F. Günther mit Nils Kremp die Produktionsfirma „LISBETH Filme“ um den ersten eigenen Spielfilm (»Lisbeth, mein Lisbeth«) zu finanzieren. Mit »Lisbeth, mein Lisbeth« schlüpfte er erstmals gleichzeitig in die Rolle des Drehbuchautors, Produzenten, Regisseurs und Schauspielers.